Pressemitteilungen

07.11.2017 | Allen & Overy | Mitteilung der Pressestelle
Allen & Overy berät Asklepios im Zusammenhang mit einem Schuldscheindarlehen über 780 Millionen Euro

Frankfurt am Main, 7. November 2017. Die Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH hat erfolgreich ein Schuldscheindarlehen über 780 Millionen Euro platziert. Die Nachfrage seitens institutioneller Investoren wie Banken und Versicherungen war so stark, dass die Transaktion vielfach überzeichnet war. Das ursprünglich angestrebte Volumen in Höhe von 300 Millionen Euro wurde daher deutlich angehoben. Insgesamt wurde eine optimale Verknüpfung aus Volumen, Laufzeiten, Finanzierungssicherheit und Kosten erzielt.

Die Emission ist Bestandteil der langfristigen Finanzstrategie des Unternehmens, die insbesondere auf eine nachhaltige Finanzierung des Klinikbetriebes und eine kontinuierliche Verbesserung der Finanzierungsbedingungen abzielt. Die attraktiven Konditionen am Schuldscheinmarkt wurden hierbei bestmöglich ausgenutzt. Der Schuldschein ist in Tranchen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren unterteilt und wurde sowohl mit fixer als auch variabler Verzinsung angeboten. Der hohe Anteil an fixen Tranchen festigt die Planungssicherheit von Asklepios und führt zur Verlängerung der durchschnittlichen Laufzeit sowie zur Harmonisierung des Fälligkeitenprofils. Die eingenommenen Mittel dienen der allgemeinen Unternehmensfinanzierung sowie günstiger Re- und auch Umfinanzierungen.

„Die hohe Nachfrage nach unserem Schuldscheindarlehen unterstreicht die Attraktivität des Geschäftsmodells von Asklepios. Wir konnten unser Finanzierungsvolumen vergrößern, bestehende Finanzverbindlichkeiten zu günstigeren Konditionen refinanzieren und dies innovativ mit einem partiellen buy back, exchange offer und debt push down kombinieren“, erläutert Hafid Rifi, CFO von Asklepios. „Die stabile Finanzstruktur ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Konzernausrichtung, um unsere gesamten Geschäftsfelder im Rahmen unserer neuen Konzernstruktur erfolgreich weiterzuentwickeln “, ergänzt Kai Hankeln, CEO.

Auf Seiten von Allen & Overy waren Partner Dr. Neil George Weiand und Counsel Dr. Urs Lewens (beide Bank- und Finanzrecht, Frankfurt) tätig.

Asklepios wurde inhouse von Chefsyndikus Dr. Jan Liersch und Senior Legal Counsel Dr. Max Clostermeyer beraten.

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