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29.08.2017 | Allen & Overy | Mitteilung der Pressestelle
Allen & Overy berät Grünenthal im Zusammenhang mit einem Debut-Schuldscheindarlehen über 300 Millionen Euro

Frankfurt am Main, 28. August 2017. Allen & Overy LLP hat Grünenthal im Zusammenhang mit dem Abschluss von Schuldscheindarlehensverträgen in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro beraten. Das Schuldscheindarlehen ist in Tranchen mit Laufzeiten zwischen drei und sieben Jahren aufgeteilt. Die Transaktion hat eine Reihe neuer Investoren angezogen und ermöglicht es Grünenthal, unter Diversifizierung ihrer Finanzierungsquellen ihre Investorenbasis zu verbreitern. Sie stellt die Debut-Transaktion von Grünenthal im Schuldscheinmarkt dar.

Grünenthal ist ein unabhängiges Pharmaunternehmen in Familienbesitz mit Konzernzentrale in Aachen, das in insgesamt 32 Ländern mit Gesellschaften in Europa, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten vertreten ist. Die Produkte von Grünenthal sind in mehr als 155 Ländern erhältlich. Etwa 5.500 Mitarbeiter arbeiten weltweit für die Grünenthal Gruppe. Der Umsatz betrug im Jahr 2016 rund 1,4 Milliarden Euro.

Die Grünenthal Gruppe ist mit ihrer zukunftweisenden Forschung auf die Indikationen Schmerz, Gicht und Entzündungserkrankungen spezialisiert. Bis zum Jahr 2022 will sie einen Jahresumsatz von zwei Milliarden Euro erwirtschaften und vier bis fünf neue Produkte für Therapiegebiete entwickeln, in denen Patienten einen hohen Leidensdruck haben und für die es bislang noch keine ausreichenden therapeutischen Lösungen gibt.

Als ein Unternehmen mit vollständig integrierter Forschung und Entwicklung verfügt Grünenthal über langjährige Erfahrung in innovativer Schmerzbehandlung und in der Entwicklung modernster Technologien für den Patienten. Da Grünenthal sich der Innovation sehr verpflichtet fühlt, liegen die Investitionen für eigene Forschung und Entwicklung über dem Branchendurchschnitt.

Auf Seiten von Allen & Overy waren Partner Dr. Neil George Weiand und Senior Associate Elke Funken-Hötzel (beide Bank- und Finanzrecht, Frankfurt) tätig.

Grünenthal wurde inhouse von Chefsyndikus Marcus Heppner und Sabine Kruth (Director Global Legal) beraten.

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