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23.02.2018 | Schröder Fischer | Mitteilung der Pressestelle
KFC Uerdingen: Schröder Fischer berät Investor Ponomarev bei Ausgliederung und Investment

Der Gesellschaftsrechtspartner und Sportrechtsexperte Dr. Frank Bahners der mittelständischen Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei Schröder Fischer hat Mikhail Ponomarev bei der Ausgliederung des Spielbetriebs des KFC Uerdingen 05 e.V. und der anschließenden Beteiligung an der Spielbetriebsgesellschaft beraten.

Fußball ist schon längst immer auch Geschäft. Und die Vereine müssen dafür sorgen, immer genügend Einnahmen zu erwirtschaften, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Der Regionalligist KFC Uerdingen ist dafür einen besonderen Weg gegangen und hat die Profiabteilung in eine GmbH ausgegliedert. Damit nimmt die KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH ab sofort ihren Betrieb auf. Dr. Frank Bahners aus der Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei Schröder Fischer hat diesen Prozess rechtlich sehr eng begleitet. Der für seinen sportrechtlichen Fokus bekannte Rechtsanwalt erläutert den Hintergrund: "Für einen Verein ist es schwierig, die notwendigen Einnahmen für die Regionalliga zu erwirtschaften, und auch Sponsorengelder lassen sich nicht unbegrenzt in dieser Spielklasse generieren. Mit der Ausgliederung in eine GmbH hat der KFC Uerdingen die Möglichkeit, Investoren wie Herrn Ponomarev aufzunehmen, die als Teilhaber die Entwicklung des Clubs mitbegleiten."

Frank Bahners hat dabei den Unternehmer Mikhail Ponomarev, der zugleich Vorsitzenden des Vereins ist, beraten und für ihn die neue gesellschaftsrechtliche Struktur der Profiabteilung entworfen. Diese trägt schon seit dem 1. Juli 2017 die Kosten des Spielbetriebs und entlastet damit den Verein. Ponomarev: "Die neuen Möglichkeiten für Investoren, sich unmittelbar an einer stabil finanzierten GmbH zu beteiligen, wird neue sportliche Chancen für den Club eröffnen. Über Mitgliedereinnahmen, Sponsoren und Eintrittsgelder kann der Verein maximal 600.000 Euro pro Jahr erwirtschaften. Das reicht nicht für die Regionalliga. Hingegen kann ein wachsender Gesellschafterkreis mehr Verantwortung übernehmen, und die Gesellschaft kann sich generell zusätzliches Eigenkapital am organisierten Kapitalmarkt beschaffen und somit über eine stärkere Kapitalkraft verfügen."

"Wir sind sehr zufrieden, dass die Mitglieder mit fast 100 Prozent die Ausgliederung des Spielbetriebs angenommen haben. Das zeigt uns, dass wir strategisch den richtigen Weg gewählt haben. Herr Bahners hat diesen Prozess von Beginn an begleitet, federführend für uns strukturiert und in die passende rechtliche Form gegossen", betont Großinvestor Mikhail Ponomarev, der nun knapp 97,5 Prozent der Gesellschaftsanteile an der ausgegliederten Spielbetriebsgesellschaft hält. Für die neue Struktur des Profibereichs hat Frank Bahners vor allem die Möglichkeiten des Umwandlungsgesetzes genutzt und auf seine umfangreichen Erfahrungen bei M&A Transaktionen sowie seine Kenntnisse der einschlägigen Verbandsnormen (unter anderem der sogenannten "50+1"-Regel) zurückgegriffen.

Der Kanzleipartner und Experte für Gesellschaftsrecht und Unternehmenstransaktionen tritt regelmäßig im Segment "Fußball und Recht" in Erscheinung. So hat er beispielsweise das internationale Mode-Label Capelli New York im Zuge des Einstiegs beim Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg umfassend beraten und die Debatte um das Verbot der Spielertransfer-Finanzierung durch Investoren der FIFA im Jahr 2015 eng beobachtet und ist als öffentlicher Kritiker des Vorgehens aufgetreten.

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