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17.02.2017 | CMS Hasche Sigle | Mitteilung der Pressestelle
Private Equity Panel 2017/I von CMS und FINANCE: Ampel auf Grün für starkes Transaktionsjahr 2017

Frankfurt/Main – Die deutschen Private-Equity-Manager sehen für das neue Jahr mehr Deals, mehr Neu-Investments und mehr Recaps. Treiber der regen Dealtätigkeit sind nach Einschätzung der befragten Finanzinvestoren die guten Finanzierungsbedingungen. Das ist das Ergebnis des neuen Private Equity Panels, für das CMS Deutschland und das Magazin „FINANCE“ dreimal jährlich rund 50 Private-Equity-Häuser anonym befragen. „Wenn man sich das weiterhin als sehr positiv wahrgenommene Marktumfeld ansieht und den riesigen Berg an finanziellen Mitteln daneben legt, der den Private-Equity-Häusern weltweit zur Verfügung steht, dann wird 2017 ein echtes Dealjahr“, meint Dr. Tobias Schneider, Partner der Kanzlei CMS.

Fundraising und Weiterverkäufe an Finanzinvestoren gewinnen an Bedeutung

Das starke Marktumfeld ermuntert die Private-Equity-Manager zu erhöhten Aktivitäten bei Neu-Investments: 53 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie 2017 mehr Zeit für neue Investitionen haben werden als im vergangenen Jahr. Darüber hinaus wollen die deutschen PE-Manager die nächsten Schritte bei der alternativen Kapitalbeschaffung gehen, 36 Prozent der Befragten wollen ihre Fundraising-Aktivitäten ausweiten. Im vergangenen Jahr lag der Wert bei 29 Prozent. „Wenn der Dealflow und das Marktumfeld stimmen, ist das ein hervorragender Nährboden für Private-Equity-Häuser. Sie sammeln dann motiviert frisches Geld von ihren Investoren für neue Deals ein“, so Dr. Tobias Schneider.

Marktweit erwarten die PE-Manager auch eine Fortsetzung der starken Aktivitäten bei kreditfinanzierten Sonderausschüttungen (Recaps), allerdings nicht in ihren eigenen Häusern. Lediglich elf Prozent wollen 2017 persönlich mehr Zeit auf Recaps verwenden als im Vorjahr. 47 Prozent der befragten PE-Manager erwarten eine Zunahme bei Secondary und Tertiary Buy-outs, also der Veräußerung einer Mehrheitsbeteiligung an einem Unternehmen an einen anderen Finanzinvestor. „Das gute Finanzierungsumfeld begünstigt Fondsmanager, die im Wege der Rekapitalisierung frühzeitig Investorengelder zurückholen wollen, ohne die Chancen auf einen weiteren Wertzuwachs bei einem späteren Exit jetzt schon aus der Hand zu geben“, erläutert Dr. Jacob Siebert, Partner bei CMS. „Die Zunahme der Secondary und Tertiary Buy-outs ist angesichts der vielen Investments der Vorjahre und der zunehmenden Marktreife nicht verwunderlich.“

Investitionslieblinge sind Healthcare- und IT-Unternehmen

Für Finanzinvestoren sind Zielunternehmen aus den Branchen Healthcare und Software/IT am reizvollsten: Auf einer Skala von 1 bis 10 belegen Healthcare-Unternehmen in der aktuellen Umfrage einen Attraktivitätswert von 7,81 Punkten und IT-Unternehmen von 7,67 Punkten. Am unteren Ende der Rangliste ist die Automobilbranche zu finden, sie wurde von den PE-Managern lediglich mit 3,53 Punkten bewertet. „Dass der Healthcare-Sektor als stabiler Cashflow-Generator weit oben steht, überrascht nicht. Im Automobilbereich stehen vor dem Hintergrund eines sich langsam abzeichnenden Umdenkens der Industrie in Richtung Elektromobilität chancenreiche Assets den Risiken der mittelfristigen Auswirkungen gerade im Antriebsbereich gegenüber. Dieses heterogene Bild mag die schwache Einschätzung erklären“, meint Dr. Jacob Siebert.

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