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04.04.2018 | Simmons & Simmons | Mitteilung der Pressestelle
Simmons & Simmons verstärkt Kartell- und Wettbewerbsrechtspraxis an den Standorten Brüssel und Frankfurt – Dr. Jens Steger und Robert Hardy wechseln von Arnold & Porter und Skadden Arps

Frankfurt, 3. April 2018: Die internationale Wirtschaftskanzlei Simmons & Simmons baut ihre deutsche und internationale Kartell- und Wettbewerbsrechtspraxis an den Standorten Brüssel und Frankfurt weiter aus. Dr. Jens Steger und Robert Hardy treten zum 1. April in die Sozietät als Counsel ein. Jens Steger wird künftig in Frankfurt die Beratung im deutschen und europäischen Kartellrecht verantworten. Zuvor war er für Arnold & Porter in Frankfurt tätig. Robert Hardy kommt von Skadden Arps und wird in Brüssel im Bereich Kartellrecht und Internationales Wettbewerbsrecht tätig sein.

Jens Steger ist auf deutsches und europäisches Kartellrecht spezialisiert und berät dort vollumfassend, insbesondere bei komplexen grenzüberschreitenden Mandaten. Er vertritt Mandanten in Verfahren gegenüber dem Bundeskartellamt, der Europäischen Kommission sowie vor deutschen und Europäischen Gerichten. Seine Beratungsschwerpunkte liegen in kartellbehördlichen Ermittlungsverfahren, internen Untersuchungen, der Implementierung von maßgeschneiderten kartellrechtlichen Compliance Management Systemen sowie bei grenzüberschreitenden Fusionskontrollverfahren. Hier war er z. B. jüngst Teil des Teams, das Monsanto beim Zusammenschluss mit Bayer in einem komplexen fusionskontrollrechtlichen Verfahren vor der Europäischen Kommission beriet. Auch beriet er CISCO im Rahmen des deutschen Fusionskontrollverfahrens vor dem Bundeskartellamt bzgl. der Übernahmen von AppDynamics (Kaufpreis von 3,7 Mrd. US-Dollar) und von Broad Soft (Kaufpreis 1,9 Milliarden US-Dollar) als auch General Electric beim Zusammenschluss von GE Oil & Gas mit Baker Hughes mit einem neuen Gesamtjahresumsatz von 23 Milliarden US-Dollar.

Darüber hinaus verfügt er über große Expertise im Bereich des Kartellschadenersatzrechts, sowohl bei der aktiven Durchsetzung von Kartellschadenersatzansprüchen sowie bei der Abwehr von Kartellschadenersatzklagen), Fragen des Vertriebskartellrechts und bei der Beratung zu Gemeinschaftsunternehmen. Zu seinen Mandanten zählten in der Vergangenheit namhafte Unternehmen aus den Bereichen der Automobil-, Baustoff-, Luftverkehr-, Pharma- und TMT-Industrie.

Der 36-jährige studierte am King's College London sowie an den Universtäten in Bonn und Köln. Seit 2012 war er für Kaye Scholer (seit 2017 Arnold & Porter) in Frankfurt am Main im Bereich des deutschen- und europäischen Kartellrechts sowie im Bereich Datenschutzrecht tätig.

Robert Hardy ist spezialisiert auf europäisches und niederländisches Wettbewerbsrecht, mit besonderem Fokus auf die Schnittstelle zwischen IP- und Wettbewerbsrecht. Dr. Hardy vertritt Mandanten gegenüber der niederländischen Wettbewerbsbehörde und der Europäischen Kommission in kartellrechtlichen Fragen, wie des Missbrauchs von Marktbeherrschung und bei Fusionskontrollverfahren. Außerdem berät er in Fragen kartellrechtlicher Ermittlungen und bei Schadensersatzansprüchen. Zu seinen Mandanten zählten in der Vergangenheit namhafte Unternehmen aus dem IT- und Pharmasektor.

Robert Hardy studierte in Maastricht sowie an der Harvard Law School. Von 2008 bis 2011 war er für Stibbe tätig. Später betreute er bis 2015 bei Latham & Watkins und anschließend bei Skadden die Bereiche Kartell- und Wettbewerbsrecht.

„Die Expertise von Jens Steger und Robert Hardy ergänzt unser bestehendes Team und stärkt unser EU-weites Netzwerk. Wir freuen uns über den überragenden und erfahrenen Neuzugang sowohl für unsere Kartellrechtspraxis als auch für den Frankfurter Standort von Simmons & Simmons.“ sagt Dr. Peter Meyer, Leiter der deutschen Kartellrechtspraxis von Simmons & Simmons.

Robert Hardy fügt hinzu: "Ich freue mich darauf, der EU- und Wettbewerbspraxis von Simmons & Simmons in Brüssel beizutreten und ein Teil dieses ambitionierten Teams zu werden."

„Der starken Kartellrechtspraxis von Simmons & Simmons anzugehören, ist für mich ein deutlicher Mehrwert, denn es ermöglicht mir, durch die integrierte weltweite Aufstellung von Simmons & Simmons meine global tätigen Mandanten von nun an auch in zahlreichen weiteren EU Mitgliedstaaten und vor allem auch in Asien hervorragend betreuen zu können. Gerade im Kartellrecht ist ein grenzüberschreitender Beratungsansatz unerlässlich, da Kartellbehörden weltweit zunehmend enger zusammenarbeiten. Ich freue ich mich daher sehr, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in Frankfurt und den anderen Büros die deutsche und die internationale Kartellrechtspraxis weiter auf- und auszubauen.“ merkt Jens Steger an.

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