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29.08.2017 | Eversheds Sutherland | Mitteilung der Pressestelle
Strategische Zusammenarbeit auf internationaler Ebene im Life Science Sektor: Eversheds Sutherland berät Otsuka bei der Kooperation mit Mylan zur Bekämpfung von multiresistenter Tuberkulose in Ländern mit niedrigen bzw. mittleren Einkommen

München, 29. August 2017 – Die globale Wirtschaftskanzlei Eversheds Sutherland hat das japanische Pharmaunternehmen Otsuka in Zusammenhang mit einem Lizenzvertrag mit dem globalen Pharmaunternehmen Mylan über die Vermarktung von Deltyba™ (delamanid) zur Behandlung von Erwachsenen mit pulmonaler multi-resistenter Tuberkulose (MDR-TB) in einkommensschwachen Ländern bzw. solchen mit mittleren Einkommen beraten.

Im Rahmen der Vereinbarung zwischen ihren jeweiligen Tochtergesellschaften Otsuka Novel Products GmbH (ONPG) und Mylan Pharmaceuticals Limited (Mylan) gewährt Otsuka Mylan die exklusive Lizenz, Deltyba™ vorrangig in Südafrika und Indien zuzulassen und das Arzneimittel nach seiner Zulassung dort zu vermarkten. Außerdem wird Mylan voraussichtlich exklusiv die Kommerzialisierung und die Zulassung in weiteren einkommensschwachen Ländern bzw. solchen mit mittleren Einkommen übernehmen. Gemäß der vereinbarten Kooperation können die Unternehmen über einen möglichen Technologietransfer sowie Durchführbarkeitsstudien verhandeln, um Mylan zu ermöglichen, Deltyba™ zum Zwecke der Kommerzialisierung auf diesen Märkten selbst herzustellen.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO, World Health Organization) gehören Indien und Südafrika zu den am stärksten von MDR-TB und der TB/HIV-Koinfektion betroffenen Ländern der Welt mit über 150.000 geschätzten Neuinfektionen von multiresistenter bzw. Rifampicin-resistenter Tuberkulose allein in 2015.

Die Vereinbarung hat somit eine ganz erhebliche Bedeutung für den Gesundheitssektor in Indien und Südafrika sowie den weiteren vereinbarten Ländern mit einer hohen Tuberkulose-Belastung: mit der Kooperation wollen die beiden Unternehmen gemeinsam nachhaltig pulmonale MDR-TB bei Erwachsenen in diesen Ländern bekämpfen.

Otsuka ist ein global agierendes Pharmaunternehmen mit Sitz in Tokyo, Japan. Das Unternehmen erforscht, entwickelt, stellt her und vermarktet innovative Arzneimittel, um u.a. Versorgungslücken bei seltenen Krankheiten wie MDR-TB zu schließen. Mylan ist ein weltweit tätiges Pharmaunternehmen und verfügt über ein Portfolio von 7.500 zugelassenen Produkten weltweit, einschließlich antiretroviraler Therapien.

Dr. Tobias Maier, Partner bei Eversheds Sutherland in München, kommentiert:

„Die Beratung von Otsuka bei diesem strategisch bedeutsamen Projekt bestätigt Eversheds Sutherlands’ ausgeprägte Expertise im Life Science Bereich und die internationale Reichweite und Möglichkeiten unseres Netzwerks. Es freut uns, dass wir durch unsere Beratung zu dieser wegweisenden Kooperation beitragen konnten, von welcher wir glauben, dass sie nachhaltige Auswirkungen für den indischen und südafrikanischen Gesundheitssektor sowie die weiteren von der Kooperation angestrebten Territorien haben wird.“

Otsuka wurde von einem internationalen Team unter der Leitung des Münchner Partners Dr. Tobias Maier und Rechtsanwältin Magdalena Anna Kotyrba beraten. Dem Eversheds Sutherland-Team gehörten weiter an: Dr. Christian Mense (Partner, Corporate), Dr. Stefan Diemer (Partner), Christina Söllner (Counsel, beide Steuerrecht), Steffen Morawietz, Nadine Friese (beide Associates, Regulatory & IP, alle München), Simon Crossley (Partner, Cambridge, UK, Regulatory & IP), Lee O'Connell (Head of Legal and Compliance Consulting, Cardiff, UK), Deon de Beer (Partner, Johannesburg, Südafrika, Regulatory & IP), Sameer Sah (Partner, Khaitan & Co, Mumbai, Indien, Best Friends Kanzlei, Regulatory & IP).

Eversheds Sutherland berät regelmäßig internationale Unternehmen im Bereich Health und Life Sciences in allen für die Branche wesentlichen Rechtsgebieten. Unter deutscher Beteiligung hat die Kanzlei zuletzt Horizon Pharma bei der Übernahme des Biopharma-Unternehmens Raptor Pharmaceuticals Corp. beraten sowie Aspen Pharma bei einem Compliance-Programm für über 20 europäische Länder.

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