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04.01.2018 | Eversheds Sutherland | Mitteilung der Pressestelle
Strom an der Tankstelle – Eversheds Sutherland berät Shell bei der Übernahme des Energieversorgers First Utility

München/London, 3. Januar 2018 – Der Energiekonzern The Shell Petroleum Company Limited (Shell) hat eine Vereinbarung zum vollständigen Erwerb der Anteile an dem Energieversorger First Utility unterzeichnet. Der Kauf schließt die 100-prozentige Tochter First Utility GmbH mit Sitz in Hamburg ein, die unter der Marke „Shell PrivatEnergie“ Strom und Gas in Deutschland anbietet. Eversheds Sutherland hat den Energiekonzern bei dieser strategischen Übernahme umfassend rechtlich beraten. Der Abschluss der Transaktion ist abhängig von der Zustimmung der Aufsichtsbehörde und wird im ersten Quartal 2018 erwartet.

First Utility ist in Großbritannien einer der größten unabhängigen Energieversorger und Kabelnetzanbieter im Privatsektor. Über das deutsche Tochterunternehmen war First Utility bereits seit 2015 für den Gas- und Stromvertrieb der Marke Shell an Privathaushalte in Deutschland zuständig.

Mit rund 92.000 Mitarbeitern in über 70 Ländern ist Shell eines der weltgrößten Energieunternehmen. In Deutschland sorgen rund 4.000 Mitarbeiter dafür, dass Tag für Tag mehr als 1 Millionen Autofahrer ihre Fahrzeuge an einer der rund 2.000 Shell-Tankstellen betanken können, Fluggesellschaften mit Luftkraftstoffen, Reedereien mit Schiffsschmierstoffen und Industriekunden z.B. mit Petrochemikalien oder Erdgas beliefert werden. Zugleich ist Deutschland für Shell einer der Schlüsselmärkte des Vertriebs- und Handelsgeschäftes für Erdgas, Strom und CO2.

„Die Energienachfrage und -versorgung der Privathaushalte verändert sich rapide. Treiber hierfür ist einerseits das Angebot neuer Technologien, das es den Privathaushalten ermöglicht, ihren Energieverbrauch besser zu steuern, und andererseits die Notwendigkeit, die Emissionen im Energiesystem zu senken“, so Mark Gainsborough, Executive Vice President of New Energies von Shell, zu den Beweggründen für die Übernahme. Die Vereinbarung ergänzt den kürzlich von Shell angekündigten Kauf des Ladeinfrastruktur-Spezialisten New Motion, Europas größtem Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektrofahrzeuge.

Eversheds Sutherland hat Shell bei der Transaktion mit einem grenzüberschreitenden Team in Deutschland und Großbritannien beraten. In Deutschland waren um den M&A-Partner Sven Schweneke (München) die Partner Dr. Lutz Schreiber (IT, Hamburg) und Martin Bechtold (Kartellrecht, München) tätig; weiterhin die Counsel Dirk Kramer (Corporate/M&A) und Dr. Arndt Scheffler (Kartellrecht) sowie die Associates Martin Sanftleben (Corporate/M&A), Dr. Thomas Barth (Arbeitsrecht, alle München) und Sebastian Böhme (IT, Hamburg). Die internationale Federführung lag bei Iwan Walters (Corporate/Energierecht), weitere internationale Partner waren: Simon Crossley (Commercial), Ros Kellaway (Kartellrecht), Danny Blum (Arbeitsrecht, alle London).

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