Pressemitteilungen

06.07.2026 | | Mitteilung der Pressestelle
Traditions-Tischlerei Lamp & Sohn saniert: Familienbetrieb gesichert, alle Arbeitsplätze erhalten

Übertragende Sanierung in Eigenverwaltung — Geschäftsbetrieb zum 1. April 2026 auf die neu gegründete Tischlerei Lamp GmbH übertragen

Köln. Die seit über 40 Jahren bestehende Tischlerei Lamp & Sohn GmbH aus Köln-Lövenich, spezialisiert auf maßgefertigte Möbel und hochwertigen Innenausbau, ist im Rahmen eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung saniert worden. Der Geschäftsbetrieb wurde mit der Verfahrenseröffnung zum 1. April 2026 im Wege einer übertragenden Sanierung auf die von der Gesellschafterfamilie neu gegründete Tischlerei Lamp GmbH übertragen. Sämtliche Arbeitsplätze bleiben erhalten, der operative Betrieb läuft unverändert weiter.

Das Insolvenzverfahren wurde beim Amtsgericht Köln geführt (Az. 70g IN 29/26). Die Sanierung erfolgte in Eigenverwaltung unter gerichtlicher Aufsicht. Als Sachwalter war Dr. Jens Schmidt (Runkel Rechtsanwälte) bestellt; die Geschäftsführung wurde durch die Generalbevollmächtigten Christoph Enkler und Christopher Alff sowie den Sanierungsgeschäftsführer Michael Witt (VIAEXCRISI GmbH) begleitet.

Mit der Gründung eines eigenen Auffang-Rechtsträgers durch die Gesellschafter kann das Familienunternehmen in zweiter Generation fortgeführt werden — mit unveränderter Belegschaft, den bestehenden Kundenbeziehungen und gesichertem Maschinen- und Werkstattbetrieb. Für Kundinnen und Kunden ändert sich nichts. Laufende Aufträge werden nahtlos weitergeführt.

„Ein Familienbetrieb mit über 40 Jahren Geschichte ist mehr als eine Bilanz — er ist Handwerk, Verlässlichkeit und das Lebenswerk einer Familie. Genau das haben wir gesichert: Wir haben das gesunde Kerngeschäft erhalten, alle Arbeitsplätze bewahrt und der zweiten Generation einen sauberen Neustart ermöglicht", sagt Michael Witt, CRO/Sanierungsgeschäftsführer, VIAEXCRISI GmbH.

Die übertragende Sanierung zeigt, wie sich ein geordnetes Eigenverwaltungsverfahren nutzen lässt, um einen handwerklichen Mittelständler von Altlasten zu befreien und zugleich Belegschaft, Know-how und Marktstellung zu erhalten.

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