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Augsburg, 16.07.2026: Mit Beschluss des Amtsgerichts in Augsburg ist am 14.07.2026 über das Vermögen der Grabmeier GmbH die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet worden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Constantin Graf Salm-Hoogstraeten von der Kanzlei BBL Brockdorff bestellt.
Salm-Hoogstraeten und sein Team um Magdalena Lubera haben sofort mit der Situationsanalyse begonnen: „Aktuell analysieren wir die wirtschaftliche Situation des Unternehmens, um uns ein umfassendes Bild zu verschaffen. Für eine belastbare Einschätzung der weiteren Entwicklung ist es derzeit noch zu früh“, erklärt der vorläufige Insolvenzverwalter.
Die bestehenden Verträge mit seinen Kunden wird das Unternehmen auch weiterhin uneingeschränkt erfüllen und es werden auch neue Aufträge angenommen. Geschäftsführung und vorläufiger Insolvenzverwalter suchen dazu ab heute auch das Gespräch mit den Kunden. Die Ansprüche der Mitarbeiter sind über das sogenannte Insolvenzgeld für drei Monate gesichert, in dieser Zeit kann das Unternehmen die Kostenentlastung nutzen, um sich zukunftssicher aufzustellen.
Das Unternehmen mit Sitz in Augsburg ist ein spezialisierter Anbieter für die Herstellung und Instandsetzung sämtlicher Schneid- und Verzahnungswerkzeuge für die Metall-, Holz-, Kunststoff- und Papierbearbeitung. Es erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 1.5 Mio. Euro und beschäftigt derzeit insgesamt 21 Mitarbeiter.
Die Insolvenz ist auf das Zusammenwirken mehrerer wirtschaftlicher Faktoren zurückzuführen. Zu den wesentlichen Ursachen zählen die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Energiekosten, die anhaltend schwierige Rohstoffsituation – insbesondere im Bereich der VHM-Werkstoffe (Vollhartmetall) – sowie die gestiegenen Lohnkosten. Hinzu kommt der anhaltende Fachkräftemangel: Trotz intensiver Bemühungen war es zunehmend schwierig, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden.