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25.02.2016 | Beck & Partner | Mitteilung der Pressestelle
Ackermanns Haus - hohes Investoreninteresse

Ellefeld/Sachsen. Zahlreiche Investoren haben bereits Interesse für die insolvente „Ackermanns Haus ‚Flüssiges Obst‘ GmbH & Co. KG“ gezeigt. Dies teilte der vorläufige Insolvenzverwalter des Unternehmens, Dr. Ulf Pechartscheck, heute mit.

Über das Vermögen der „Ackermanns Haus ‚Flüssiges Obst‘ GmbH & Co. KG“ wurde vor rund zwei Wochen die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. „Ackermanns Haus“ produziert und vertreibt u.a. die bekannte „kinella“-Babynahrung.

Ziel des vorläufigen Insolvenzverwalters ist der Erhalt von Ackermanns Haus und möglichst vieler Arbeitsplätze über den Verkauf des Geschäftsbetriebs an einen Investor. „Ackermanns Haus verfügt über eine gut eingeführte Marke, hervorragende Produkte und ein breites Vertriebsnetz“, betonte Pechartscheck, Partner der Kanzlei Dr. Beck & Partner, heute am Sitz des Unternehmens im vogtländischen Ellefeld (Sachsen).

Die Produktion bei Ackermann Haus ruht seit Januar dieses Jahres. Seit seiner Bestellung am 8. Februar hat der vorläufige Insolvenzverwalter eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um eine Wiederaufnahme der Fertigung zu ermöglichen. Insbesondere hat Pechartscheck Gespräche mit potenziellen Investoren aufgenommen und mit Zustimmung des vorläufigen Gläubigerausschusses einen strukturierten Verkaufsprozess eingeleitet. Es haben bereits zahlreiche strategische Investoren Interesse an Ackermanns Haus bekundet.

Die Löhne und Gehälter der aktiven 57 Mitarbeiter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert. Die „Ackermanns Haus ‚Flüssiges Obst‘ GmbH & Co. KG“ hatte Anfang Februar 2016 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, nachdem die notwendigen Mittel zur Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes nicht mehr vorhanden waren.

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